Edumetrics

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EDUMETRICS ist eine Kombination aus EDUcation und METRICS (= messen bzw. eine Messeinheit). Man kann unter Edumetrics also die Vermessung von Bildungs- bzw. Lehr-Lern-Prozessen verstehen.

Dabei ist für Studien im Bereich der Edumetrics charakteristisch, dass Analyseverfahren aus unterschiedlichen Disziplinen verwendet und kombiniert. Etwa aus der traditionellen Bildungsforschung (z.B. Korrelationsanalysen, Regressionsmodelle, Mehrebenenmodelle, Strukturgleichungsmodelle und deren Kombinationen), der Soziologie bzw. Soziometrie (z.B. Clusteranalysen, Netzwerkanalysen, …), der Psychologie bzw. Psychometrie (z.B. Item Response Modelle, klassische Testtheorie, …) oder aber der Ökonomie bzw. Ökonomietrie (z.B. Regressions-Diskontinuitäts-Analyse, Instrumentenvariablen, …).

Der Einsatz dieser Verfahren ermöglicht die Beantwortung zentraler Fragestellungen der Bildungs- und Unterrichtsforschung: Wie wirkt das Professionswissen von Lehrkräften auf deren Unterrichtsgestaltung und damit auf die fachliche und überfachliche Kompetenzentwicklung der Schüler/innen? Wie stehen Lernmotivation und Schülerleistung in wechselseitiger Abhängigkeit? Durch welche Schülermerkmale lässt sich die Kompetenzentwicklung vorhersagen? Durch welche Kontexteffekte (z.B. heterogene Zusammensetzung oder Leistungsfähigkeit der Schulklasse) lässt sich die Kompetenzentwicklung vorhersagen? Wie interagieren Schüler- und Kontexteffekte? Wie lassen sich Kompetenzen messen? …

Um solche und ähnliche Fragestellungen geht es in meiner Forschungstätigkeit, die auf dieser Seite präsentiert werden.